Mazda Vock & Seiter GmbH
Mazda Vock & Seiter GmbH

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Gänserndorferstrasse 88
2232 Deutsch-Wagram

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Über uns

1887 gründete Linus Vock I. in Auersthal, Bezirk Gänserndorf eine Dorfschmiede. Die Schmiede überstand unbeschadet den 1.Weltkrieg und wurde in den zwanziger Jahren von seinem Sohn Linus Vock II. übernommen. Linus Vock II. war schon sehr modern, er machte den Führerschein und erwarb 1924 in Berlin ein Diplom zur Reparatur von Explosionsfahrzeugen. Neben den typischen Dorfschmiedearbeiten befasste er sich mit dampfbetriebenen Dreschmaschinen und Geräten zur Feldarbeit. Und weil er schon ein Auto besaß fungierte er auch als Chauffeur für den Gemeindearzt und den Tierarzt. Im 2.Weltkrieg war zwar auch im Dorf die Not groß, Linus Vock II. half aber, wo er konnte und genoss bei den Dorfbewohnern größtes Ansehen.

 

1949 heiratete seine ältere Tochter Johanna Herrn Ferdinand Seiter, einen Landmaschinen-techniker, und 1957 wurde aus der Firma Linus Vock die Vock & Seiter OHG. Die Firma befasste sich nun vermehrt mit Landmaschinen und der Bereich Anhängerbau wurde allmählich ein Spezialbetrieb für Wohnhänger und Analysenhäuser für die OMV.

 

Die landwirtschaftlichen Betriebe wurden in den späten 1960gern immer weniger und so entschloss sich Herr Ferdinand Seiter 1967 die Vertretung einer Automarke, nämlich Simca, zu übernehmen. 1970 besuchte Herr Seiter mit seinem Sohn Helmuth die Jochen Rindt Show in Wien und sah dort als erste japanische Automarke, einen Mazda. Beide waren von der Qualität dieses Autos so überzeugt, sodass die Firma seit Jänner 1971 statt Simca die Automarke Mazda vertritt.

 

Die Firma wuchs stetig, natürlich gab es auch Rückschläge, aber sie genoss einen guten Ruf und konnte bald auf einen soliden Kundenstock zählen. 1985 trat in vierter Generation Helmuth Seiter in die Firma ein. Ihm zur Seite stand Waltraud Hermann, seine Schwester. 1987 wurde das Firmengebäude in Auersthal komplett renoviert, der Wohntrakt wurde das Firmengebäude miteinbezogen und Platz geschaffen für einen anspruchsvollen Schauraum. Der Geschäftszweig Landmaschinen und Wagenbau trat immer mehr zurück, dieser wurde von Herrn Seiter sen. mehr hobbymäßig betrieben. Die Firma beschäftigte zu dieser Zeit um die 20 Mitarbeiter und bildete kontinuierlich Lehrlinge aus.

 

Als Herr Seiter sen. 1991 plötzlich verstarb, trat an seiner Stelle Frau Ingrid Riedler, ebenfalls eine Schwester des Helmuth Seiter, in die Firma ein. Die Philosophie der Firma war nämlich von jeher „es muss immer jemand von der Familie in der Firma sein“ und zu dritt ließ sich das besser managen.

 

Die Jahre 1995 bis 2002 waren für Mazda nicht so erfolgreich. Dennoch konnte das Unternehmen diese Zeit ziemlich gut meistern und der Wunsch nach einem „belebten“ Standort wuchs. Als Herr Thomas Riedler, die fünfte Generation des Familienunternehmens , 2003 in die Firma eintrat, intensivierte sich dieser Wunsch und man suchte einen geeigneten Standort an der B8, die die stark wachsenden Gemeinden Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf verbindet.

 

2006 endlich konnte das absolute Wunschgrundstück in Deutsch-Wagram erworben und mithilfe der örtlichen Raiffeisenbank (der wir für ihr Vertrauen sehr dankbar sind – schließlich ist ein Privatbetrieb strengsten Bonitätskriterien unterworfen) ein modernes Autohaus errichtet werden. Seit der Eröffnung 2007 verdoppelte sich der Umsatz, die Firma wuchs von 19 auf 32 Mitarbeiter und in der Verkaufswertung von Mazda Austria rutschte man vom 19. auf den 4.Platz.

 

Der Platz in den Werkstätten wurde bald zu eng und so errichtete man 2014 eine eigene Spenglerei, die Autoambulanz.

 

Im Jahr 2015 haben wir den dritten Platz bei der Kundenzufriedenheit erlangt - den Dealer Excellence Award ( größter Händler mit höchster Zufriedenheit, Platz eins und zwei waren kleinere Händler ). Das ehrt uns sehr und zeigt auf, dass Kundeservice doch immer noch groß geschrieben wird.

 

2016 erreichte der Mitarbeiterstand die 40er Grenze. Das bedeutet eine Verdoppelung des Personals seit der Übersiedelung von Auersthal.